Das

KLOSTER

ist eine von der Außenwelt abgeschlossene , gemeinsame Wohnung von Ordensleuten. 

Es entwickelte sich aus den Einsiedlerkolonien des Orients.

Koptische Mönche haben es im Abendland heimisch gemacht.

Später wurde es zu einer ausgedehnten Anlage mit Wirtschaftsgebäuden,

Werkstätten usw...

Obiges Bild zeigt ein

Anachoret,

das war im altgriechischen Sprachgebrauch ein Mensch,

der sich aus persönlichen Gründen aus der Gemeinschaft, der Chora, zurückzog.

Bereits im hellenistisch-römischen Ägypten wurden schon in vorchristlicher Zeit

Anachoreten genannt,

die, um sich z. B. der Besteuerung oder der Wehrpflicht zu entziehen,

in die Wüste oder in unzugängliche Sumpfgebiete im Nildelta flüchteten.

Später ging der Begriff auf die Vertreter einer der frühesten Formen des

Christlichen Mönchtums über.

Die Zuordnung eines Mönchs zum Anachoretentum bedeutet also erst einmal

nichts weiter als einer,

der sich der menschlichen Gesellschaft entzogen hat,

und entweder als Koinobit in klösterlicher Gemeinschaften

mit anderen Anachoreten lebt oder ganz allein als Eremit,

völlig abgeschieden und zurückgezogen, leben kann.

 

Das Kloster ist ein Mittelpunkt von Seelsorge, Caritas und Gelehrsamkeit.

An der Spitze steht der Abt, Probst, Prior, Superior, Guardian, Präses oder Rektor.

Auch in der anglikanischen und versuchsweise in evangelischen Kirchen

gibt es neuerdings Klöster.

Evangelisches Kloster - Magdalenenstift in Altenburg

 

In den buddhistischen Ländern,

besonders in Tibet und Japan,

sind die Klöster auch religiöse und kulturelle Zentren.

 

 

Quelle: Wikipedia